
Der Deutsche Bundestag hat gestern das Gesetz zur Modernisierung und Digitalisierung der Schwarzarbeitsbekämpfung verabschiedet – ein wichtiger Schritt, den wir als Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks nachdrücklich begrüßen.
„Wir haben lange dafür gekämpft – jetzt ist es geschafft. Die Aufnahme des Friseurhandwerks in den Katalog der Schwarzarbeitsbranchen ist ein politischer Erfolg und ein klares Signal: Unsere Branche wird gehört und gesehen. Das Gesetz ist sicher kein einfacher Schritt für das Friseurhandwerk, aber ein dringend notwendiger, damit der Zoll künftig noch wirksamer für fairen Wettbewerb sorgen kann“ so Manuela Härtelt-Dören, Präsidentin des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks
Mit dem neuen Gesetz wird die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) künftig noch besser in die Lage versetzt, unser Handwerk zu prüfen, Missstände aufzudecken und Wettbewerbsverzerrungen zu bekämpfen. Wir werden die Zusammenarbeit mit der FKS weiter intensivieren und weiterhin branchenspezifische Expertise einbringen.
Der Zentralverband Friseurhandwerk betont: Wir haben diesen Prozess aktiv vorangetrieben – und der gestrige Beschluss ist auch ein Erfolg unserer kontinuierlichen politischen Arbeit. Doch das Gesetz allein wird Schwarzarbeit im Friseurhandwerk nicht vollständig eindämmen können. Deshalb bleiben wir dran!
Der gestrige Beschluss ist ein Meilenstein – und zugleich ein Startpunkt für weitere dringend notwendige Verbesserungen.
Quelle ZV Friseurhandwerk